Husqvarna & Husaberg Vertragshändler
Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 14 - 18 Uhr, Samstag nach Vereinbarung (Renndienst)
Bergos Racing Team
HusqvarnaHusabergKTMYamahaHonda XR

Newsletter

Hier kannst du dich für den Bergos Racing Team Newsletter an- und abmelden

E-Mail

Neue Artikel

Stoßdämpferfeder 63-250 White Power

Stoßdämpferfeder 63-250 White Power

für White Power 5018 PDS Stoßdämpfer Aus hochwertigem Chrom-Silizium-Federsta...

Aktuelles

31.Oktober 2011

Jan Deitenbach sichert Platz sieben in der EM

Cahors/Frankreich - Beim Finale zur Super-Moto Europameisterschaft in Frankreich sicherte sich Jan Deitenbach mit einem kämpferischen Auftritt Endrang sieben in der EM. Auf seiner 450er Suzuki verpasste der einzige permanente deutsche EM-Starter dabei sogar nur um einen Punkt Platz sechs. In der internen U-23 Wertung, die ab 2012 offiziell wird, erreichte Deitenbach Platz vier.

Bereits im Training war klar, daß es auf der schnellsten Strecke der Saison schwer werden würde, ganz nach vorne zu kommen. "In Frankreich gibt es eine Gerade, die ist ewig lang. Dafür ist unser Motorrad nicht ausgelegt", so Jan Deitenbach. Mit Rang sieben in der Qualifikation war der gebürtige Iserlohner aber zufrieden, damit lag er deutlich vor seinen direkten Kontrahenten in der EM.

Im ersten Rennen gelang Deitenbach ein prächtiger Start, auf Position vier kam er aus der ersten Runde zurück. Doch er fand zunächst keinen richtigen Rhythmus, zwei Gegner schlüpften vorbei. Dann war er aber in Fahrt und konnte Rang sechs ins Ziel bringen.

Im zweiten Durchgang war Deitenbach von Beginn an auf Position acht unterwegs und lieferte sich einen heißen Kampf mit seinem direkten EM-Gegner, dem Engländer Mitchell Thomas, und einem Italiener. Zur Halbzeit ging der Engländer auf der langen Geraden vorbei, und Jan ließ sofort etwas Abstand. Eine gute Entscheidung, denn nur eine Runde später kollidierten der Engländer und der Italiener, Deitenbach kam gerade noch vorbei und schaffte Platz sieben. "Die beiden waren absolut über dem Limit, mir war klar, das konnte nicht gut gehen", erklärte Jan sein taktisches Manöver.

Vor dem letzten Lauf hatte Jan Deitenbach sieben Punkte Vorsprung auf Platz acht, aber war auf einmal auch mit dem Italiener Martella auf Platz sechs Punktgleich. Doch beim Start wurde der Suzuki-Pilot gehörig in die Mangel genommen, vermied nur knapp einen Sturz und fand sich nach den ersten Kurven lediglich auf Platz 15! Es folgte eine sehenswerte Aufholjagd, die ihn binnen weniger Runden auf Platz zehn brachte. Danach war eine größere Lücke zu den Vorderleuten, die Jan aber nach einigen Runden ebenfalls schließen konnte und auf Rang neun vorfuhr. Jetzt konnte er Martella und dessen Verfolger Zanon bereits sehen und kämpfte sich heran. Zwei Runden vor dem Ende war der Anschluss geschafft, aber das Überholmanöver gegen Zanon, der direkt hinter Martella fuhr, misslang. Eine Runde später war Jan dann vorbei, doch es reichte nicht mehr, um Martella noch abzufangen.

So blieb es bei Endrang sieben in der EM, eine Position besser als in seinem Premierenjahr 2010. "Das Ergebnis ist absolut ok, denn ich konnte ja in Andorra wegen meiner Rückenverletzung nicht starten", so Deitenbach nach dem Rennen. "Klar, Platz sechs wäre schöner gewesen, aber das hatte ich vor dem Rennen eigentlich nicht auf dem Plan, da Martella ja 16 Punkte vor mir lag".

Nach seiner bisher besten Einzel-Saison mit Rang vier in der DM und Platz sieben in der EM geht es für Jan Deitenbach jetzt in die verdiente fahrerische Winterpause. Doch hinter den Kulissen ist keine Ruhe. "Ich möchte auch im nächsten Jahr wieder EM fahren, denn dann gibt es auch die U-23 Trophy offiziell. Und dazu brauche ich Partner und Sponsoren, die mir helfen, die Kosten dafür aufzubringen", erklärt er sein Winterprogramm.


OnvitechAlpinestarsSuper-Moto.deTriS.Ri TrialshowsMotulHarz-Ring