Beim Int. Supermoto in Osnabrück sorgte DMSB SUZUKI Supermoto Junior Danni Fuhrbach für eine gewaltige Überraschung. Der 18 jährige Schüler gewann auf seiner Suzuki RM-Z 450 den ersten Lauf der Klasse Open und wurde im zweiten Durchgang nur von seinem Teamchef Dirk Spaniol bezwungen.
Dirk Spaniol eröffnete den ersten Lauf unbeeindruckt von der Startampel etwas früher als von der Rennleitung geplant. So musste er beim Re-Start in die Penalty-Position am Ende des Feldes. Im zweiten Anlauf hatte Jessica Baruth (KTM) von der Pole-Position die Nase vorne, dahinter Danni Fuhrbach, der aus Reihe zwei das ?Geschenk? seines Teamchefs mit dem freien Startplatz glänzend umsetzte. In der dritten Runde vor Schluss war es soweit, dass Fuhrbach mit einem beherzten Manöver am Ende der Start-Geraden die Führung übernahm und seinen ersten Sieg in der Inter-Lizenz sicherte!
Spaniol hatte bei seiner Aufholjagd noch einen kleinen Sturz zu verkraften. Im Kampf um Platz fünf versuchte er in der 180° Kehre an zweiten DMSB Junior Jan Deitenbach und Kai Dederichs (Yamaha) gleichzeitig vorbei zu gehen. Dederichs machte ihm die Tür zu und um diesen nicht volley zu erwischen stieg Spaniol mittels Vorderbremse kurz von seiner RM-Z ab. Deitenbach ?rächte? seinen Teamchef und packte sich Dederichs zur Mitte des Rennens. Beim Gegenangriff übertrieb Dederichs es jedoch etwas und schied durch Sturz aus. Da war der Zug zur Spitze für das 450er Suzuki Duo Deitenbach und Spaniol aber schon abgefahren, auf den Plätzen vier und fünf kamen sie ins Ziel.
Jessica Baruth gewann auch den Start zu Lauf zwei, dahinter das DSR Suzuki Trio Spaniol, Fuhrbach und Deitenbach. Bereits in Runde zwei übernimmt Spaniol die Spitze und kann sich etwas absetzen. Zur Rennmitte gelingt es auch Fuhrbach, sich mit einem harten Manöver an der KTM vorbei zu pressen. Jetzt war Jan Deitenbach, mit 17 Jahren jüngster der Spitzengruppe, am Drücker. Doch Baruth war auf der Hut und änderte kurzfristige ihren Fahrstil durch die letzte Schikane der Gegengerade. Dort früher bremsend, nahm sie dem Verfolger etwas den Schwung, und konnte die Power ihrer 510er bis zur anschließenden langen 180° Kurve ausspielen. Deitenbach setzte jedoch in der letzten Runde noch einmal alles und verpasste um nur drei Hundertstel (!) Sekunden den dritten Platz auf dem Podium!